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connecting spatial layers

connecting spatial layers annika & mona

Die verschiedenen Layer Erdgeschoss – schmale Gassen, Durchgänge, Innenhöfe – und Dachgeschoss sollen zugänglich(er) gemacht werden indem räumliche Verbindungen geschaffen werden. Es entstehen alternative Orte, eine Parallelwelt zu den überlaufenen kommerziellen Konsumzonen der Stadt.

Breaking open spatial hierarchies and power relations by making structures, spaces, temporalities, connections – that otherwise are invisible – accessible.


Hauptthemen:
– Erdgeschosse (Leerräume, offener Raum: Durchgänge + Innenhöfe) und Dachgeschosse zugänglich(er) machen und kühle Orte für den Sommer schaffen.
– Abseits von Tourismus für Bewohner*innen Wiens
– Alternative Orte zu Skybars etc. anbieten, Alternativszene im 1. Bezirk
– Parallelwelt zu überlaufenen und stressigen „Konsumzonen“ der Stadt

– Kleinteiligkeit der Stadt erlebbar machen, kleine Gassen etc. nutzen

Ist Stadt ein mehr oder weniger kleinteiliges Gefüge von Gebäuden oder eher von den (Leer-)Räumen dazwischen? Wie nutzt der Mensch diese Räume?
 Verschiedene Ebenen von Verbindungen aufdecken: räumlich, kontextuell, assoziativ, gefühlsmäßig.

Nebenthemen:
– Thematisierung von Zeit (Erfahrung, räumlich)
– Zeit (Geschichte, Entwicklung, Wahrnehmung in Gesellschaft, Digital age, Kapitalismus, Schnelllebigkeit)
—> bewusstes (nicht)-thematisieren durch Räume? 
Räume schaffen, in denen man Zeit bewusster wahrnehmen und auch das Gefühl für Zeit verlieren soll und darf

subjective mapping – dérive

1 Gassen
2 Innenhöfe, schmale Gassen und Durchgänge als Räume dargestellt, die miteinander verbunden sind
3 subjective map
4 dérive – subjective map _ film
–>  https://my.pcloud.com/publink/show?code=XZCOpgkZ8StAUAcyOTbd5OQ4hLWQkSzbu5Uk

 

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1 shortcuts
2 roofscape
Parallelwelt (private Nutzung --> öffentliche Nutzung)

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Research

Roofs (pictures taken in France, Netherlands, Greece)
Zitate: Mapping by James Corner

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Gedanken

Zeitwahrnehmung
Existiert Zeit auch unabhängig von unserer Wahrnehmung?
Was ist das vom Menschen gefühlte Konstrukt „Zeit“?
Welche Umstände sind nötig, dass wir Zeit wahrnehmen können?
Wenn wir uns durch den Raum bewegen, suchen wir uns einen Maßstab, einen Messwert dafür wie viel Abstand zwischen zwei Punkten (A und B) liegt. So können wir ein Gefühl dafür bekommen, wie viele Augenblicke, wie viele Zeiteinheiten verstreichen bis wir uns von A nach B bewegt haben.
Oder nehmen wir Zeit wahr wenn sich etwas an uns vorbei oder auf uns zu bewegt? Sei es ein Mensch, der auf uns zuläuft, ein Auto das in weiter Ferne vorbei fährt oder die Sonne, die sich über unseren Himmel bewegt (wobei wir uns dabei eigentlich von ihr weg bewegen).
Was passiert, wenn all diese Möglichkeiten zur Einschätzung von Zeit ausgeschaltet werden?

Das Zeitgefühl verschwimmt, wenn wir uns immer in der gleichen Umgebung aufhalten – wie zum Beispiel in unserer Wohnung während der Covid-19-Ausgangsbeschränkungen.
Zeitgefühl ist auch davon abhängig was wir machen, womit wir uns beschäftigen, wie wir uns dabei fühlen. Wir messen Zeit in Momenten, Situationen, und das natürlich subjektiv. Je nachdem wie wir uns fühlen, kann uns ein Moment wie eine Ewigkeit oder wie ein Wimpernschlag vorkommen.

Zeit ist immer abhängig von Raum. Bewegen wir uns durch einen Raum, verstreicht Zeit. Wie, ist allerdings auch von dem Raum abhängig. Beim Herumstreifen in einer Stadt, wo an jeder Ecke neue Gegebenheiten auf uns warten, nehmen wir die Zeit als sehr kurzweilig wahr – da wir immer wieder von neuen Situationen überrascht und abgelenkt werden. Unsere Wahrnehmungsfähigkeit wird aufs Höchste beansprucht. Würde man hingegen durch einen unendlich langen, eintönigen, möglicherweise völlig dunklen Raum zu gehen, kann man sich gut vorstellen, wie lange einem der Weg vorkommen würde.

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